Mit einem richtigen Roboter haben es Anleger nicht zu tun, wenn sie ihre Geldanlage mit einem Robo Advisor planen und sogar in manchen Fällen verwalten lassen. Robo Advisors sind Softwares, die Wertpapierportfolios der Anleger nach einem bestimmten Algorithmus automatisch planen bzw. verwalten.

Im Grunde handelt es sich um dieselbe Software, die auch Fondsmanager oder Vermögensverwalter zur Durchführung und Unterstützung von Anlageentscheidungen verwenden.

Mit Robo Advisorn machen Fintech Unternehmen die computergestützte Geldanlage jetzt auch einem breiten Publikum zugänglich.

Natürlich ist die Intelligenz von Anlagerobotern vorprogrammiert. Die Software kann nur das, was das Programm vorschreibt.

Die Idee der Robo Berater kommt aus den USA. Betterment und Wealthfront waren die Pioniere.

Unterdessen gibt es auch in Deutschland viele Robo Advisor, nicht nur von Fintech Unternehmen, sondern auch von Großbanken wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank.

Definition: was sind Robo Adviser?

Robo Advisor nutzen Onlineplattformen, um den Kontakt zu ihren Kunden aufzubauen. Anleger beantworten Fragen über ihre Risikobereitschaft und über ihre Anlageziele. Auf der Grundlage der Antworten ermittelt die Software ein passendes Portfolio.

Die verschiedenen Wertpapierportfolios werden aus einem zuvor definierten Pool von Anlageprodukten gebildet. Grundsätzlich handelt es sich um ETFs verschiedener Risikoklassen.

Meistens werden die Portfolios aus Aktien- oder Anleihe-ETFs gebildet. Einige Anlage Roboter verwenden darüber hinaus aktiv gemanagte Fonds und/oder mischen Edelmetalle und Immobilien für risikobereite Anleger bei.

Grundsätzlich gilt: je risikoscheuer der Anleger und je kurzzeitiger das Anlageziel, desto höher ist der Rentenanteil. Fast alle Robo Berater bieten einen zusätzlichen Service. In regelmäßigen Abständen wird ein Rebalancing durchgeführt.

Bestand beispielsweise das ursprüngliche Portfolio zu 40 Prozent aus Aktien und zu 60 Prozent aus Anleihen, und verändert sich die wertmäßige Zusammensetzung mit der Zeit auf 60 Prozent Aktien zu 40 Prozent Anleihen, wird von Aktien auf Renten umgeschuldet.

Organisiert der Anleger die Kapitalanlage selbst, erhält er eine entsprechende Mitteilung. Führt der Robo Berater auch eine Vermögensverwaltung durch, veranlasst er das Rebalancing automatisch selbst.

Ziel ist immer, die ursprüngliche Depotzusammensetzung innerhalb gewisser Toleranzbreiten zu erhalten.

Abgesehen von diesen Gemeinsamkeiten bieten Anlageroboter sehr unterschiedliche Dienstleistungen:

1. Beratungstools: Die Software stellt lediglich das Portfolio zusammen. Der Nutzer muss sich selbst ein Depot bei einer Bank einrichten und erwirbt die Wertpapiere in der vorgeschlagenen Gewichtung in Eigenregie an der Börse.

Verwaltungsmaßnahmen wie das Rebalancing führt er auf Vorschlag des Robo Advisors selbst durch. Natürlich kann man es auch bei der ursprünglichen Zusammensetzung belassen.

2. Dachfonds: Der Anlageroboter erstellt unterschiedliche Portfolios, die dem jeweiligen Anlageprofil entsprechen.

Die dazu benötigten Wertpapiere werden in verschiedenartige Dachfonds gebündelt, die an der Börse erworben werden können.

3. Vermögensverwalter: Der Robo Advisor ermittelt ein geeignetes Portfolio. Die passenden Wertpapiere werden erworben und in einem Depot einer Partnerbank verwahrt.

Der Anlageroboter übernimmt die Verwaltung des Portfolios unter Berücksichtigung der starr vorgegebenen Anlagekriterien. Rebalancing wird vom Robo Berater selbst vorgenommen.

4. Qualifizierte Vermögensverwalter der zweiten Generation: Diese Robo Advisor passen sich dynamisch der Marktentwicklung an.

Sie folgen nicht starr dem ursprünglich festgesetzten Konzept. Qualifizierte softwaregestützte Vermögensverwaltung kann nicht nur Rebalancing.

Vielmehr werden komplizierte Anlagemodelle nachvollzogen, wie Hedgefonds und Investmentbanken sie ebenfalls nutzen.

Häufig werden sie begleitet von Kommissionen, die marktkonforme Entscheidungen mithilfe der Software umsetzen.

Beratungstools

Die einfachste Ausfertigung von Anlagerobotern wird meistens von Banken als zusätzliche Dienstleistung zur Verfügung gestellt:

Deutsche Bank – Maxblue Anlagefinder: Musterportfolios für konservative, dynamische und ausgewogene Anlagestrategien. Die Musterportfolios bestehen aus mehreren ETFs des (hauseigenen) db x-trackers. Sparpläne sind natürlich möglich.

Commerzbank – comdirect Anlageassistent: Drei Depotvorschläge mit ETFs oder auch aktiv gemanagten Fonds. Sparpläne gibt es ab 100 Euro, die Einmalanlage ist ab 3.000 Euro möglich.

BNP Paribas – ConsorsBank Anlageplaner: Musterportfolios geordnet nach Risikobereitschaft und Anlagezeitraum.

Investiert wird entweder in Mischfonds (Anleihen, Aktien, Geldmarkt und alternative Investments wie Edelmetalle), oder bei hoher Risikobereitschaft und langem Anlagezeitraum nur in Aktien.

JustETF ist ein unabhängiger ETF Finder. Die Plattform bietet in ihrer kostenlosen Version viele Musterportfolios, die nach Anlageprofil geordnet sind.

Zudem gibt es verschiedene Kategorien: Wertportfolios, Expertenportfolios und Themenportfolios. Vorgeschlagen werden vornehmlich ETFs.

Die Grundlage der Portfolios bilden weltweit gestreute Aktien und europäische Anleihen. Beigemischt werden Gold und Rohstoffe.

Die Premiumfunktion kostet 9,90 Euro monatlich und enthält verschiedene Zusatzfunktionen zur Analyse und Portfolioüberwachung (Rebalancing).

Beratungstools sind kostenlos. Die jährlichen ETF Kosten sollten höchstens 0,5 Prozent des Anlagebetrages ausmachen. Von Banken zur Verfügung gestellte Robo Advisor übergewichten europäische Wertpapiere.

Aus unserer Sicht ist JustETF ein empfehlenswertes Tool. Es bietet eine große Auswahl an ETFs, die Nutzer nach verschiedenen Kriterien filtern können.

Mithilfe des ETF Finders können bestimmte Anlagestrategien wie zum Beispiel Arero/Doktor Weber einfach nachgebaut werden. Verschiedene Benchmarks ermöglichen die Qualitätskontrolle der eigenen Anlagestrategie.

Fonds

Die von Anlageroboter ausgearbeiteten Empfehlungen werden in je nur einem Fonds oder einem Dachfonds umgesetzt. Dachfonds fassen mehrere Fonds zusammen.

Das so geschaffene Finanzprodukt kann an der Börse erworben und in einem eigenen Depot gelagert werden.

Easyfolio: Anleger können zwischen 3 Dachfonds auswählen mit Aktienanteilen von 30 Prozent, 60 Prozent oder 70 Prozent.

Jeder Dachfonds besteht aus etwa 15 ETFs. Einmal im Quartal findet ein Rebalancing statt. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 0,91 Prozent jährlich zuzüglich Handels- und Depotkosten. Sparpläne sind möglich.

Arero: Der gleichnamige Fonds (kein Dachfonds) bildet den von Professor Weber entwickelten Arero Index nach.

Professor Weber hat zusammen mit anderen Finanzwissenschaftlern die optimale Asset-Allokation aus Aktien, Renten und Rohstoffen für ein „Weltportfolio“ entwickelt: 60 Prozent Aktien, 25 Prozent Renten, 15 Prozent Rohstoffe.

Das Portfolio wird durch Investitionen in 6 Indices gebildet (MSCI Europe und Nordamerika, MSCI Pacific, MSCI Schwellenländer, i Boxx Euro Sovereign Index und FDJ UBS Commodities Index Total Return drei Monate Forward).

Die Darstellung erfolgt über Swaps. Das jährliche Rebalancing wird Anfang Februar vorgenommen.

Die Kosten betragen 0,5 Prozent jährlich zuzüglich Transaktionsgebühren und gegebenenfalls Depotkosten.

Vermögensverwalter

Anlageroboter für verwaltende Depots sind in Deutschland zahlreich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit werden nachfolgend einige bekannte Robo Advisor beschrieben.

Fintego von ebase/comdirect: Angeboten werden fünf Anlageklassen. Investiert wird in ETFs unterschiedlicher Risikoklassen.

Das Rebalancing findet automatisch statt, wenn bestimmte Abweichungen von der Ursprungsgewichtung festgestellt werden.

Sparpläne sind möglich. Je nach der Höhe der Kapitalanlage entstehen 0,5 Prozent bis 1,25 Prozent Kosten jährlich zuzüglich Gebühren für die ETFs und deren Lagerung.

Ginmon: Das Angebot umfasst 10 Portfolios. Mit dem verwendeten Algorithmus soll eine antizyklische Portfoliooptimierung unter Beibehaltung des ursprünglichen Risikoprofils gewährleistet werden.

Grundlage sind von den bekannten Finanzwissenschaftlern Eugene Fama (Investition in Small Cap und Value Unternehmen) und Harry Markowitz (moderne Portfolio-Theorie) entwickelte Kapitalanlageprinzipien.

Die Mindestanlage beträgt 5.000 Euro bzw. 1.000 Euro bei gleichzeitigem Sparplan. Die Kosten sind relativ hoch – 0,39 Prozent jährlich zuzüglich einer Erfolgsprämie von 10 Prozent. Die Kosten auf Fondsebene liegen bei 0,4 Prozent.

Quirion: Der Vermögensverwalter hat 11 Anlagestrategien entwickelt. Quirion realisiert die Anlagevorschläge mit indexorientierten Produkten hauptsächlich der Anlageklassen Aktien und Anleihen.

Die Zusammensetzung orientiert sich an modernen Portfoliostrategien. Investiert wird in Indexfonds, ETFs und Assetklassenfonds.

Unter Assetklassen versteht man die verschiedenen Arten von Investitionsmöglichkeiten (Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe, auch alternative Formen wie Hedgefonds oder Derivate).

Offenbar werden auch Dimensional-Fonds verwendet. Dabei handelt es sich um aktiv gemanagte, aber kostengünstige Fonds des amerikanischen Vermögensverwalters gleichen Namens.

Diese Fonds zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie sich an festen Vorgaben ausrichten.

Möglich ist die Anlage in einem Einmalbetrag in Höhe von 10.000 Euro. Die Kosten betragen 0,48 Prozent jährlich zuzüglich entstehender Portfoliogebühren.

Vaamo: Zur Verfügung stehen drei Portfolios mit einer Aktienquote von 40 Prozent, 60 Prozent oder 80 Prozent. Investiert wird in ETFs oder in Fonds von Dimensional.

Anleger können Investmentziele einrichten, deren Erfüllung Vaamo überwacht. Bei Abweichungen werden Empfehlungen ausgesprochen, die das Investmentziel erreichen sollen.

Die Kosten liegen zwischen 0,49 Prozent und 0,90 Prozent je nach Anlagebetrag zuzüglich Gebühren auf Portfolioebene in Höhe von ca. 0,4 Prozent jährlich.

VisualVest: Das Programm besteht aus sieben Portfolios. Investiert wird in ETFs und in aktiv gemanagte Fonds.

Auf breite Streuung der Anlage wird besonders Wert gelegt. Geringe Mindestanlagen und Sparpläne ab 50 Euro bei relativ niedrigen Kosten sind ein Markenzeichen dieses Finanzdienstleisters.

VisualVest ist eine Marke der Union Investment Bank (Volksbanken). Dort wird auch das Depot eingerichtet. Wenigstens einmal jährlich zum Jahresende findet eine Rebalancing statt.

Intelligente Vermögensverwaltung

Die Anlageroboter der zweiten Generation können auf Marktentwicklungen flexibel reagieren.

Sie halten sich nicht mehr starr an Quoten zwischen Aktien, Anleihen Rohstoffe oder Immobilien.

In der Regel wird das Softwareprogramm von Finanzwissenschaftlern, Fondsmanagern und anderen Fachleuten fortlaufend gesteuert und überarbeitet.

Ziel ist eine umfassende, professionelle Vermögensberatung, wie sie sonst nur großen Vermögen zuteil wird. Dabei sollen die Kosten so gering wie möglich gehalten werden.

Whitebox

Der automatische Vermögensverwalter betreibt ein aktives Anlagemanagement, das unter anderem auf Fundamentalanalysen und Risikoabschätzungen nach der Conditional Value at Risk Methode beruht.

Investiert wird in Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Geldmarkfonds. Die Investition erfolgt in Form von ETFs.

Whitebox stellt zehn Modellportfolios zur Verfügung. Die Mindesteinlage beträgt nur 5.000 Euro. Sparpläne sind möglich. Die Kosten sind nicht zu hoch. Sie betragen ab 0,35 Prozent jährlich zuzüglich ca. 0,27 Prozent für das Portfolio.

Die Investitionsentscheidungen werden vom White Box Team und dem Banker Andreas Sarrazin getroffen. Morningstar hat beratende Funktion.

Liqid

Der Finanzdienstleister folgt der Anlagestrategie des HQ Trusts der Quandt Familie. Liqid ermöglicht den Zugang zu diesem automatischen Vermögensverwalter auch für kleinere Vermögen.

Die Mindestanlage beträgt 250.000 Euro oder 100.000 Euro, wenn eine einfachere Index-Lösung gewählt wird.

Das Dienstleistungsangebot besteht aus einer Mischung zwischen Mensch und Anlageroboter.

Die Software wird von einem Expertenteam ständig an die Marktentwicklungen angepasst.

Anleger erhalten so eine professionelle, umfassende Vermögensberatung zu günstigen Jahresgebühren in Höhe von ca. 1,8 Prozent, Depot- und Handelskosten inbegriffen.

Für die einfachen Varianten fallen Kosten in Höhe von nur ca. 0,45 Prozent bis 0,8 Prozent an.

Scalable Capital

Es handelt sich um ein von früheren Goldman Sachs Wertpapierhändlern gegründetes Fintech Unternehmen.

Die Anlagestrategie setzt auf radikale Umschichtungen zwischen Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Immobilien und Barbeständen wie es der Markt gerade erfordert.

Genutzt wird die datenbasierte Value at Risk Strategie in ihrer ursprünglichen Form. Insoweit besteht ein Unterschied zu Whitebox.

Dieser Ansatz wird von vielen Fachleuten als zu riskant angesehen, weil seltene Verluste nicht vollständig in die Strategie einbezogen werden.

Angeboten werden 23 Risikoklassen. Investiert wird in alle Anlageklassen per ETFs. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro. Sparpläne sind möglich.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 0,75 Prozent jährlich zuzüglich Portfolio Gebühren in Höhe von 0,25 Prozent.

Robo Advisor: Regulierung durch das BaFin?

Fintech Unternehmen, die einen Robo Advisor betreiben, unterliegen in allen Fällen einer Erlaubnispflicht, aber nicht alle Unternehmen benötigen eine Erlaubnis des BaFin nach Paragraf 32 Kreditwesengesetz.

Beratungstools und Vertreiber von Dachfonds agieren regelmäßig als Finanzanlagenvermittler. Hier reicht eine Erlaubnis nach Paragraf 34 Gewerbeordnung.

Der Kunde erhält nur Vorschläge über die Struktur eines Portfolios, nicht darüber welche Produkte, in welcher Gewichtung im Einzelfall erworben werden sollen.

Anlageroboter, die eine Vermögensverwaltung betreiben, müssen hingegen über eine Erlaubnis nach Paragraf 32 Kreditwesengesetz verfügen. Vermögensverwaltung bedeutet die Umsetzung der Portfolioentscheidung durch Kauf und Verkauf bestimmter Wertpapiere für den Kunden.

Regulierten Vermögensverwaltern ist erlaubt, Anlageentscheidungen für den Kunden ohne Vorabinformationen durchzuführen.

Automatische Vermögensverwalter der zweiten Generation sind in jedem Fall nach Paragraf 32 Kreditwesengesetz erlaubnispflichtig.

Vor- und Nachteile, Tipps

Die Nutzung von Robo Advisor ersetzt nicht die eigene Fachkenntnis. Wer Geld anlegt, muss sich mit dem ausgewählten Produkt auskennen und sich selbst ein Urteil bilden können.

Weder dem persönlichen Vermögensberater noch einer Maschine sollten Anleger blind folgen.

Vor allem die Robo Advisor der zweiten Generation sind auf eine bestimmte oft komplizierte Anlagestrategie festgelegt. Wer diese Software nutzt, sollte die Strategie genau verstehen und sich über die Risiken gründlich informieren.

Ist eine laufende Umschichtung wirklich sinnvoll, wie sieht es mit dem Risikomanagement aus, ist es vernünftig, weltweit in Small Caps zu investieren? Auf diese Fragen muss jeder Anleger selbst eine Antwort finden.

Roboter sind emotionslos und kennen keine Panik. Das ist von Vorteil, wenn es um das Aussitzen von Kurseinbrüchen geht.

Weitere Vorteile der Roboter sind geringe Kosten, hohe Transparenz und die breite Streuung der Investition. Anleger mit kleineren Vermögen können investieren wie die „Profis“.

Ein Problem mag die Standardisierung darstellen, etwa wenn es um das Rebalancing geht. Häufig verschenken Anleger Renditen, wenn sie regelmäßig ohne Rücksicht auf die Marktlage und auf Marktprognosen durch Umschichtung die ursprüngliche Zusammensetzung des Portfolios wiederherstellen.

Besser kann es beispielsweise sein, das Rebalancing durch entsprechende Zukäufe zu realisieren.

Unter bestimmten Marktlagen kann sich die Beschränkung auf Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe negativ auswirken.

Gegenwärtig bringen beispielsweise Anleihen so gut wie keine Rendite. Besser wäre es, den Anleiheanteil durch Tagesgeld oder Festgeld oder vielleicht einfach durch Cashbestände zu ersetzen.

Doch solche Alternativen werden von Robo Beratern nicht angeboten.

Beratungstools von Banken empfehlen oft eigene Produkte ohne Rücksicht auf die Qualität mit negativen Auswirkungen für die Rendite. Besser ist es deshalb, eine bankunabhängige Beratung zu nutzen.

Aus unserer Sicht ist JustETF ein gutes Beratungstool für eine ausgewogene Kapitalanlage in Eigenregie.

Der Arero Fonds kann eine interessante Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio sein. Und 5.000 Euro bei Whitebox anzulegen, kann nicht schaden.

Wir verstehen diese Aufzählung nicht als Empfehlung. Jeder Anleger sollte über die für ihn richtige Geldanlage eigenverantwortlich entscheiden.